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Samstag, 10. März 2012

FUN SPORT HALLE HILDESHEIM sucht Unterstützung.

Paintball im Raum Hildesheim!

 

Der Mannschaftssport "Paintball" ist eine Sportart, dessen Bekanntheitsgrad und Popularität in Deutschland immer weiter steigt. Es gilt dabei nicht das wahllose "markieren" der gegnerischen Mitspieler, sondern vielmehr eine ausgeklügelte Strategie und Teamwork als Ziel.

Geplant ist die Sanierung einer alten Industriehalle, die anschließend zu einem großen Indoorbereich umgebaut wird. Die Halle liegt in einem Industriegebiet in Hildesheim und bietet sowohl Parkmöglichkeiten, als auch eine einfache Anfahrt durch gute Straßenanbindung (z.B. durch die nahegelegene Autobahn A7).

Diese Halle wird ein 1400qm² großes Spielfeld (sogenanntes SupAir-Feld) mit künstlichen Hindernissen beinhalten, das bei Bedarf auch teilbar ist, sodass mehrere Spielgruppen teilnehmen können. Zusätzlich wird es ein weiteres, kleineres Spielfeld geben, welches ein bestimmtes Szenario beinhaltet. Die aufgebauten Szenarien werden häufig gewechselt, sodass immer wieder wechselnde Aufgaben auf den Spieler treffen und es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Neben dem großen Spielfeld soll es natürlich auch einen großzügigen Bereich für Spieler und Zuschauer mit Sitzmöglichkeiten, Umkleidekabinen, Toiletten und vieles mehr geben.

Ob die Spieler Anfänger oder Profis sind, spielt keine große Rolle: Es ist jeder herzlich Willkommen, egal ob Junggesellenabschied der besonderen Art oder zur Stärkung der Teamfähigkeit einer Abteilung Ihres Unternehmens.

Wir sind ein junges und dynamisches Team, bestehend aus zwei Menschen, die den Sport seit mehreren Jahren fasziniert ausüben und nun diese Faszination weitergeben möchten.

Dazu brauchen wir eure Unterstützung. Ohne Euch geht es nicht!

Bei weiteren Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.


Initiator
Wir (Stefan, 30 und Tim, 26) leben in Hildesheim und sind begeisterte Paintball-Spieler. Seit einiger Zeit gehört dieser Sport zu unserer Freizeitbeschäftigung.

Besonders fasziniert uns beim Paintball die strategische und taktische Herausforderung, der Teamgeist und das Austesten körperlicher Grenzen.


Mit diesem Projekt möchten wir unser Hobby gerne intensivieren und auch allen anderen Paintball-Spielern die Möglichkeit geben, regelmäßiger und in naher Umgebung, diesen Sport auszuüben.


Aktuelle Informationen über uns und das Projekt könnt ihr auch über Facebook.de/Paintball.Hildesheim finden. 



Beitrag von http://www.inkubato.com

Montag, 27. Februar 2012

Paintball - Ein einmaliges Erlebniss

Haben Sie Teamgeist – spielen Sie Paintball!
Sie sind kein Einzelkämpfer, sondern lieben die Herausforderung im Team? Dann ist die heißeste Trendsportart unserer Zeit für Sie genau das Richtige - Paintball. Spielen Sie mit Freunden und Fremden ein Spiel, das nicht nur körperliche Fitness voraussetzt, sondern auch die Fähigkeit sich wortlos zu verständigen. Sinn des Spieles ist es, die gegnerische Fahne zu erobern. Geben Sie mit Ihrem Team Ihr Bestes. Paintball ist ein Spiel, das mehr verlangt, als nur unkontrolliert über den Platz zu laufen und sich hinter Hindernissen zu verstecken. Paintball besteht aus Tempo, Taktik und Teamgeist.

Paintball macht allen Spaß
Beim Paintball spielen werden keine Erfahrungen gebraucht. Egal, in welchem Ort Sie Paintball spielen möchten, der Leiter des Spiels wird Ihnen alles Wissenswerte genau erklären. Ihnen werden unter anderem die wichtigen Regeln und das Verhalten mit dem Markierer und der Schutzausrüstung, sowie die Handhabung der Ausrüstung erklärt. Sobald sich alle Spieler auf dem Feld verteilt haben, spüren Sie das Knistern in der Luft, jeder wartet auf das Startzeichen. Sie werden sich so angespannt fühlen, wie ein Rennpferd kurz vor dem Startschuss. Wenn das „Gol“ des Spielleiters ertönt, wird für Sie nichts anderes mehr existieren. Raum und Zeit werden sich für Sie verändern.

Raus aus dem Alltag, rein in das Vergnügen
Sagen Sie dem Alltag für ein paar Stunden Adieu und powern Sie sich beim Paintball einmal richtig aus. Beim Paintball spielen ist es wichtig, schnell mit seinen Mitspielern zusammenzuarbeiten. Wie beim Rafting. Fremde Menschen lernen sich kennen und bilden schnell ein Team. Natürlich ist Paintball ein Spiel, in dem Spaß und Freude im Vordergrund stehen. Von Ort zu Ort ist es verschieden, egal, ob Sie Paintball in der Halle spielen oder Outdoor. Paintball wird Sie begeistern und Ihren Adrenalinspiegel öfters als einmal richtig anheizen. Sie werden Ihren Körper an die Grenzen bringen, denn eins steht fest, auch beim Spiel will jeder gewinnen. Erleben Sie mit Freunden und Fremden einen tollen Tag, mit Spaß, Freude und abenteuerlichen Elementen, den Sie so schnell nicht wieder vergessen werden.

Samstag, 18. Februar 2012

Paintballhalle in Zwickau - Einbruch

Zwickau - Paintball-Ausrüstung im Wert von schätzungsweise 5.000 Euro haben Kriminelle aus einer Halle an der Talstraße gestohlen. Die Straftäter waren zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagabend gewaltsam in das Bauwerk eingedrungen. Entwendet wurden unter anderem ca. 24 Paintballmarkierer, eine Füllstation wie auch ein Kompressor. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo Zwickau entgegen, Telefon 0375/ 4284480.

Samstag, 27. August 2011

Neue Paintballhalle in Neustadt

Ein Gerichtsurteil belegt: Paintball ist Sport. Im ehemaligen Comet in der Austraße entsteht dafür eine zweifeldrige Halle.

Neustadt - Es ist ein sensibler Bereich, der des Paintball-Spiels. Sehen die einen darin eine Sportart, die voll im Trend liegt, sehen andere darin sogar kriegsverherrlichendes Tun. Der Neustadter Bausenat hat bereits in seiner Juni-Sitzung einstimmig der Umnutzung des ehemaligen Einzelhandelsgeschäfts in der Austraße 65 in eine zweifeldrige Paintball-Halle zugestimmt.
"Wir haben den Antrag natürlich mit dem Rechtsamt geprüft und festgestellt, dass Paintball nicht verboten ist. Gerichtsurteile belegen, dass das Sport ist", erläutert Peter Fröber vom Bauamt der Neuen Presse auf Nachfrage. Oberbürgermeister Frank Rebhan bestätigt die Aussage: "Wenn nach der Bayerischen Bauordnung etwas genehmigungsfähig ist, dann ist das zu genehmigen." Freilich nur in einem abgeschlossenen Raum, denn: "Wovor der Staat schützt, ist, dass man als ahnungsloser Spaziergänger im Wald von diesen Sportlern quasi zu Tode erschreckt wird", ergänzt Rebhan.
Somit ist der Weg frei für den Investor, den ehemaligen Comet-Markt umzugestalten und darin Paintball spielen zu lassen. "Paintball versteht sich als Teamsport. Gefordert sind vor allem Teamwork und taktisches Geschick. Mit dem Wachsen des Sports und des Spielablaufes sind immer mehr Athletik und körperliche Fitness gefordert. Von einigen amerikanischen und englischen Firmen wird es sogar zur Mitarbeiterschulung eingesetzt. Aber auch in Deutschland werden die Hallen und Felder immer öfter von Firmen- und Freizeitgruppen gebucht", sieht Kai Freyer viel Potenzial in der Region, seine Paintball-Halle zu füllen.
Der von vielen als "Mister Flohmarkt" bekannte Neustadter, sieht denn auch nichts Verwerfliches darin, sondern setzt auf den Trendsport Paintball. "Die Idee kam mir bei einem Bierchen", gesteht er in einem Gespräch mit der Neuen Presse in der künftigen Paintball-Halle, die derzeit noch gähnend leer ist. "Wir haben hier eine Fläche von rund 1000 Quadratmetern mit Hindernissen und Deckungen zu füllen, sodass ein Spielfeld mit Echtheits-Charakter entsteht", erklärt er. Dazu will er mit Autowracks über Paletten und Fässern von den sonst üblichen aufblasbaren Hindernissen weg zu mehr Realität gelangen. "Ich habe mir eine Halle in Bad Kissingen genau angesehen." Natürlich seien Auflagen zu erfüllen. Unter anderem müssen Paintball-sichere Fangnetze angebracht sein, denn es können auch Zuschauer in die Halle kommen, und die müssen natürlich geschützt sein, zeigt er auf. Vor über einem Jahr hat er die Genehmigung eingereicht, die ihm jetzt eine tägliche Öffnung bis 22 Uhr ermöglicht, auch an Sonn- und Feiertagen. "Natürlich kann die Ausrüstung gemietet werden, denn Markierer, Brustpanzer, Overall, Handschuhe und Helme hat nicht jeder zu Hause", weiß Freyer. Denn Sicherheit wird groß geschrieben. "Es wird mit 7,5 Joule geschossen, und da sind blaue Flecken schon drin", sagt Freyer. "Aber wir wollen keine Rambos und Leute, die im Tarnanzug kommen", erteilt Freyer einer bestimmten Klientel eine Absage.
Mit einer Eröffnung ist allerdings nicht vor Jahresende zu rechnen, da die Ausstattung sehr kostenintensiv ist. Bis dahin werden sicherlich weiterhin Flohmärkte in der Austraße 65 stattfinden. pet
Mehr als
ein Spiel für Rambos

Mittwoch, 24. August 2011

Unterschied zwischen Gotcha und Paintball

Viele haben sicher schon länger überlegt, was ist eigentlich der Unterschied zwischen Paintball und Gotcha? Eigentlich kann man das leicht erklären, aber Paintballanlagen verlagern ihre Anlagen auch immer mehr ins Freie. Gotcha ist eigentlich bei uns in Deutschland verboten, da hier in Wäldern oder unabgesperrten Gebieten die unterschiedlichen Mannschaften versuchen, sich zu markieren. Paintball fand ursprünglich in Hallen statt, aber durch Schaffung von Außenanlagen ist nun auch in den Sommermonaten vielerorts ein Spiel im Freien möglich. Bei http://www.waffen.net kann man die Unterschiede auch genauer nachlesen und man bekommt sogar noch Nachlässe oder Gutscheine zum Herunterladen. Bei Facebook kann man auch mit den Autoren in Kontakt kommen und ein bisschen mit Fragen löchern, aber wie ich gelesen habe, sind auch viele Gastartikel aus den unterschiedlichsten Themenbereichen dabei. Manche Händler von Paintballmarkern bieten beispielsweise einen speziellen Service an. Bei ihnen kann man dieMarker vorher testen, bevor man sie dann schließlich kauft. Das ist natürlich eine tolle Sache, dass man die Katze nicht im Sack kaufen muss, denn die Marker sind zwar nicht gerade teuer, aber wer eine gute Ausrüstung haben möchte, der sollte schon für das gesamte Equipment mit rund tausend Euro rechnen. Wer nicht so viel ausgeben möchte, kann in den Paintballanlagen auch auf Leihausrüstungen zurückgreifen und so in die Materie hineinschnuppern.

Mittwoch, 17. August 2011

Adrenalin und blaue Flecken

Ein paar hundert Paintballer trainieren hart und wehren sich gegen einen schlechten Ruf – viele andere suchen lediglich etwas «Action»
Das Team West Side Bern beim Training. (Bild: NZZ/Adrian Baer)

Vor 30 Jahren ist Paintball in den USA entstanden. In der Schweiz kämpfen rund 400 Spieler in der Liga um Punkte und die Anerkennung ihres Sports.
Markus Hofmann

Ein Sonntagnachmittag bei Sainte-Croix im Waadtländer Jura: Der Regen hat waagrecht ins Gesicht gepeitscht, jetzt klart es auf, die Spieler versinken im knöcheltiefen Schlamm, sie sind durchnässt, manche schlottern, andere sind froh, dass für sie das Spiel vorbei ist und sie sich trockene Kleider anziehen können. Ausserhalb von Sainte-Croix, auf einem ehemaligen Fussballplatz, zielen Männer und ein paar wenige Frauen aufeinander. Neben Wald, Feuerstelle, einem Weltkriegs-Betonbunker, einem baufälligen Haus und Kuhweiden suchen sie hinter aufblasbaren Barrikaden Deckung. Es ist Spieltag der Schweizer Paintball-Liga.

«Wollt ihr Krieg spielen?»
Die Waffen der Paintballer geben in rasend schneller Folge laute Plops von sich. Doch hier spricht niemand von Waffen. «Markierer» heissen die mit Druckluft betriebenen, halbautomatischen Geräte. Die Munition besteht aus Gelatinekugeln, Kaliber .68, 17,3 Millimeter im Durchmesser. Die «Balls» sind mit greller, biologisch abbaubarer Lebensmittelfarbe gefüllt und verlassen den Lauf der Markierer mit 65 Metern pro Sekunde. Geübte Spieler schaffen es, 10 bis 20 Schuss pro Sekunde abzufeuern. Bei einem Treffer platzen die Kugeln und hinterlassen einen Fleck: Der Gegner ist markiert und geschlagen, er legt als Zeichen der Niederlage eine Hand auf den Kopf und verlässt das Feld, das von einem dichten, die Kugeln abhaltenden Netz umgeben ist.

Die Paintballer machen einen martialischen Eindruck, sie sehen aus wie eine Mischung aus Eishockeyspieler und Videogame-Krieger. Sie tragen Gesichtsschutz, Handschuhe und bunte Trikots in XXL-Grösse mit Polsterungen. Einige Köpfe sind von Beanies geziert, einer Kombination von Kopftuch und Stirnband; sie erinnern an den Kopfschmuck von Spielfilm-Piraten. Und um die Hüften haben die Spieler «Pods» gebunden: mit Balls gefüllte Behälter – die Reservemunition.

Die meisten tragen ein Lachen im Gesicht, die Stimmung ist aufgeräumt, und auch zwischen gegnerischen Teams ist der Umgang kameradschaftlich. Es sind keine Aggressionen oder Fouls auszumachen. Spielzüge werden gelobt und kritisiert. Fällt einer hinter einer Deckung besonders dramatisch in den Schlamm oder trifft einer aus Versehen ein eigenes Teammitglied, wird dies mit Schadenfreude kommentiert, im Bewusstsein, dass einem ein solches Missgeschick beim nächsten Spiel ebenfalls passieren kann. Es kämpfen fünf gegen fünf. Das Team, das sich auf die Seite des Gegners durchschlagen kann, hat gewonnen. Ein Spiel ist schnell vorbei und dauert nur wenige Minuten.

Die Schweizer Liga-Paintballer sind auf der ständigen Suche nach Orten, wo sie ihrem Sport frönen können. Neben Sainte-Croix steht noch ein Feld im luzernischen Eschenbach zur Verfügung. Das Image der Paintballer ist nicht das beste. Gemeinden und Private sind nicht darauf erpicht, ihnen Land zur Verfügung zu stellen. «Wollt ihr wieder Krieg spielen?», bekommen die Paintballer zu hören, wenn sie um eine Genehmigung nachfragen, dann wird ihnen meistens die Tür vor der Nase zugeschlagen. Gerade im Juni hat der Kanton Thurgau das Paintball-Spielen im Wald verboten.

Paintball im Wald sei etwas ganz anderes als auf dem Wettkampfplatz, sagt Christof Wüthrich: «In der Liga geht es um Sport.» Wüthrich, der Organisator der Paintball-Liga und Mitinhaber eines Paintball-Ladens in Baar, ist so etwas wie der Spiritus Rector der hiesigen Paintball-Szene, die 300 bis 400 aktive Spieler zählt. In Sainte-Croix hat Wüthrich, der Wüschi gerufen wird, alle Hände voll zu tun. Er schickt die Mannschaften aufs Feld, teilt die Schiedsrichter – Marshalls genannt – ein, verteilt Pokale an siegreiche Teams und steht manchmal selber als Spieler im Einsatz.

Der angeschlagene Ruf des Paintballs rührt von einer besonderen Spielvariante her: Im Wald- oder Szenarien-Spiel tragen Paintballer auch Tarnanzüge und verwenden «Replikas»: Markierer, die echten Waffen täuschend ähnlich sehen. Beides ist in Liga-Spielen verpönt. Manche spielen in der freien Natur historische Schlachten nach, anderen macht es einfach nur Spass, in die Rolle von Kämpfenden zu schlüpfen. Verbrechen, bei denen sich im Nachhinein herausstellt, dass der Täter auch einmal mit einem Markierer hantierte, sind dem Ansehen des Paintballs ebenfalls nicht gerade förderlich und lassen immer wieder Diskussionen um ein Verbot des Paintballs aufkommen. Die Paintballer, die in Sainte-Croix um Meisterschaftspunkte kämpfen, grenzen sich von den Szenarien-Spielern ab. Sie sehen sich als Sportler, die viel Zeit und Geld – eine brauchbare Ausrüstung kostet über 2500 Franken – in ihr Hobby investieren und regelmässig trainieren.

Ein Extremsport
Ein Mittwochabend in Oberbottigen bei Bern: Martin «Tinu» Schönberg, 21 Jahre alt, Automechaniker, sportliche Figur, treibt seine Kollegen an: «Schneller, nicht schlafen!», ruft er. Die 12 Paintballer werfen sich einer nach dem anderen hinter einer Deckung auf den harten Boden und schiessen auf ein Badetuch, das als Ziel dient. Sie verschiessen keine Gelatinekugeln, sondern «Reballs», gelbe Plastic-Kugeln, die wiederverwendet werden können und keine Flecken hinterlassen. «Höher schiessen», fordert Tinu nun. Es ist Training des Teams West Side Bern in der Turnhalle des Schulhauses Oberbottigen. Wie in anderen Sportarten wird die Automatisierung von Bewegungsabläufen geübt: sich immer wieder schnell ducken, Hechtsprünge hinter eine Deckung – und, natürlich, Kondition.

Doch wieso aufeinanderschiessen? Tinu, der zuvor aktiv Fussball gespielt hat, gibt eine typische Antwort: «Paintball ist eine Extremsportart. Das ist schon einmal etwas Besonderes. Gut, man könnte auch Bungee springen. Aber Paintball ist ein Teamsport. Man trifft Kollegen und hat es gut zusammen. Und wenn man aufeinanderschiesst: Das ist schon etwas anderes als Fussballspielen, auch wenn man weiss, dass die Balls harmlos sind und man sich davon höchstens blaue Flecken holt. Da ist viel Adrenalin dabei.» Tinu spielt seit vier Jahren Paintball, das er im Fernsehen und Internet kennengelernt hat. Er gehört zu den hiesigen Nachwuchshoffnungen und wird von anderen Teams aufgeboten, die an den Wochenenden für Turniere ins Ausland reisen.

Die Paintballer von West Side Bern wehren sich gegen das Vorurteil, gerne Krieg zu spielen. Wenn einer im Freien rumballert, auf ein Auto oder einen Zug schiesst, wird er aus dem Team geworfen. Die jungen Männer scheinen dem Gutachten entstiegen zu sein, das die deutsche Soziologin Linda Steinmetz zur Gewaltbereitschaft von Paintballern verfasste: «Die Suche nach Spannung, Nervenkitzel und Thrill in einer im Laufe des Zivilisationsprozesses gefahrlos und damit langweilig gewordenen Welt sind zentrale Motive des Paintball-Spielers», schreibt sie. Und weiter: «Gewalt ist nur gespielt – unter Zuhilfenahme strenger Sicherheitsvorkehrungen.» Es liessen sich «keinerlei Befürchtungen hinsichtlich realer Gewalt oder Verrohung bestätigen». Steinmetz schliesst: Bei den Spielern handle es sich um «normale» junge Männer (und Frauen), «biografisch unauffällig und mit konventionellen Lebensentwürfen».

Ein deutsches Gericht urteilte, dass Paintball geradezu «harmlos» wirke im Vergleich mit manchen Computerspielen. Die Richter stellten Paintball auf dieselbe Stufe wie andere Mannschaftsspiele, die zur Stärkung sozialer Kontakte beitragen. Dieser Meinung ist auch der Schweizer Bundesrat, der ein Paintball-Verbot bisher ablehnte.

Abreagieren am Feierabend
Ein Montagabend in Kriens: Patrick Geiser gehört wie Christof Wüthrich zu den Paintball-Pionieren in der Schweiz. Seit 20 Jahren ist Paintball seine Passion. Der 38-Jährige hat viele Jahre Turniere im In- und Ausland gespielt. Heute verdient er mit Paintball sein Leben. Er ist Co-Geschäftsführer der Firma «Paintball Arena». Zwölf Spielfelder an vier Standorten betreibt er zusammen mit seinem Kompagnon. Die meisten Spielfelder sind in gedeckten Hallen eingerichtet. Bars, Duschen und Verkaufsstände mit Paintball-Utensilien gehören dazu.

Geisers Kunden sind nicht die Liga-Paintballer. In die Arenen von Geiser kommen diejenigen, die am Feierabend und am Wochenende einmal mit Freunden oder Arbeitskollegen etwas «Action» suchen: Sie mieten sich eine Ausrüstung für 45 Franken (inklusive 400 Balls) und versuchen, sich unter der Aufsicht eines Instruktors «abzuschiessen». Eine Stunde kostet pro Person 20 Franken, ab 10 Personen gibt es Rabatt. Die Hallen sind mit Hindernissen vollgestellt und sehen aus wie Übungsplätze für Nahkampftruppen. Die Taktik spielt hier keine grosse Rolle, der Spass umso mehr. In den USA werde Paintball zur Teambildung eingesetzt, sagt Geiser. In Kriens sei schon die Polizei zu Gast gewesen. Auch Polterabende werden immer wieder durchgeführt: Das Hasenkostüm für den Bräutigam sei beliebt. Das Geschäft laufe. Die Arenen seien zu 70 bis 80 Prozent ausgebucht. Die «Paintball Arena» gehört zu den Marktführern. Geiser beabsichtigt, weitere Hallen zu eröffnen.

Gerade verlässt eine Gruppe nach einer Stunde die Krienser Arena. Verschwitzt und mit roten Köpfen entledigen sich die Männer und Frauen im Alter von 20 bis 30 Jahren ihrer Schutzkleidung. Eine Frau zeigt mit dem Finger aufgeregt auf ihren Hals. Wo sie von einem Paintball getroffen wurde, zeichnet sich ein Bluterguss ab – das Mal des Adrenalin-Kicks.

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Quellenangabe: "Erschienen in der "Neuen Zürcher Zeitung" am 13.08.2011"
Mit freundlicher Genehmigung der Neuen Zürcher Zeitung

Montag, 25. Juli 2011

Beeindruckende Paintball-Kunst

Mit einer Mischung aus Street Art, Graffiti-Kunst und Paintball hat "Mountain Dew" folgenden viralen Werbespot produziert.
Die beiden Künstler haben ein Bild des Jackass-Stars Johnny Knoxville und von Foo-Fighters-Mitglied Dave Grohl an die Wand geschossen.
Fragt sich noch, wozu der Gesichtsschutz bei der Arbeit dient. Haben die Jungs etwar Angst, dass die Wand zurückschießen könnte?

Freitag, 8. Juli 2011

Paintball Markierer - Gesetzlage und Funktion


Paintball ist eine Mannschaftssportart, wobei die Gegner „markiert“ werden und die so Getroffenen das Spielfeld verlassen müssen. Die Markierung erfolgt durch Druckluft- oder Gasdruckmarkierungen mit Farbgeschossen.
Das Spiel
Die „Geschosse“, mit denen der Gegner vom Feld geschickt wird, sind Gelatinekugeln, die mit Lebensmittelfarbe gefüllt sind. Die sogenannten Markierer, also die dazu benötigten „Pistolen“ kann man ab 18 Jahren kaufen. Die Markierer kaufen ist beispielsweise in Paintballshops möglich. Solche Paintballshops gibt es im Internet. Das Spiel kam Anfang der 80er Jahre in den USA auf, und hat sich über die ganze Welt verbreitet.
Es gibt verschiedene Arten des Spiels, wie beispielsweise Speedball. Diese Spiele werden auf relativ kleinen und übersichtlichen Feldern gespielt. Durch die kurzen Entfernungen gewinnt das Spiel an Schnelligkeit. Dabei werden sogenannte Deckungen aufgestellt. Diese bestehen aus aufblasbaren Figuren. Um die Sicherheit aller Mitspieler zu gewährleisten, wird immer eine Maske getragen. Die Bewegungsenergie der Kugeln würde sonst für Gesichtsverletzungen sorgen. Eine sogenannte Laufsocke verhindert, dass eine Kugel unbeabsichtigt abgeschossen wird. Deshalb ist das Tragen einer solchen über der „Pistole“ außerhalb des Spielfeldes Pflicht. Weitere Ausrüstungsgegenstände sollen Verletzungen verhindern. Dazu gehören Handschuhe und Bekleidungen mit eingenähten Polsterungen.
Das Markierer Set
Bei den Markierern gibt es prinzipiell zwei Varianten: Die Pump-action-Technic-Markierer und die Semiautomaten. Der Unterschied besteht darin, dass bei Ersterem jeder Schuss vorbereitet werden muss und bei zweitem automatisch nach dem Schuss, der zweite nachgeladen wird. Die Farbe, die durch das Auftreffen der aufplatzenden Kugel austritt, sollte nicht rot sein. Es ist zwar nicht verboten, wird aber meist nicht geduldet, um die Verwechslung mit Blut auszuschließen, und Verletzungen einwandfrei erkennen zu können. Die Paintball-Markierer werden in Deutschland als Waffe gehandelt. Dem Aussehen nach werden sie oft für eine echte Waffe gehalten. Das aber mögen die Sportveranstalter nicht, da es deshalb oft zu Kritik kommt, und das Image des Spiels negativ beeinflusst.
Außerdem gehört zum Markierer eine Flasche, die das Gas enthält, welches den Druck liefert. Auch der Kugelbehälter gehört dazu, meist „Hopper“ genannt. Vollautomatische Markierer sind in Deutschland verboten. Das Benutzen jeglicher Markierer außerhalb von den dafür vorgesehenen Spielfeldern ist ebenfalls untersagt. Daher werden auch die Spielfelder mit Netzen gesichert. In der Öffentlichkeit und im Wald dürfen die Markierer nicht benutzt werden, es handelt sich sonst um einen Verstoß gegen das Waffengesetz.

Freitag, 1. Juli 2011

Paintball-Anlage in Mechernich-Obergartzem genehmigt

Die Baugenehmigungsbescheide der Stadt Mechernich für die Errichtung und den Betrieb einer Paintball-Anlage in einem Gewerbegebiet in Obergartzem sind rechtmäßig. Dies entschied die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Aachen mit nunmehr veröffentlichtem Urteil vom 10. Mai 2011. 

Beim Paintball werden schusswaffenähnliche Geräte, sogenannte Markierer, verwendet, mit denen durch Druckluft Farbkugeln auf Mitspieler geschossen werden. Getroffene Mitspieler scheiden aus der Mannschaft aus.

Ein ca. 200 Meter von der Paintball-Anlage entfernt lebender Nachbar hatte geklagt, weil er sich - auch unter Berücksichtigung von im laufenden Klageverfahren errichteten Schallschutzwänden - durch die Schießgeräusche unerträglich belästigt sah. Das Gericht hat unter Heranziehung von Sachverständigengutachten entschieden, dass die Geräuschimmissionen der Paintball-Anlage keine unzumutbaren Ausmaße erreichten.

Zwar sei nicht auszuschließen, dass man auf dem klägerischen Grundstück Geräusche von der Anlage vernehmen könne. Der Kläger habe jedoch keinen Anspruch darauf, vor jeder Wahrnehmbarkeit der Anlage geschützt zu sein. Der Anlagenbetreiber könne sich insoweit auf seine grundrechtlich geschützte allgemeine Handlungsfreiheit berufen; das Paintballspiel sei kein gegen die Menschenwürde verstoßendes Tötungsspiel.

Gegen das Urteil wurde ein Antrag auf Zulassung der Berufung gestellt, über den das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster zu entscheiden hat.

Verwaltungsgericht Aachen, Urteil 3 K 1190/09 vom 10.05.2011

Quelle: Verwaltungsgericht Aachen

Samstag, 25. Juni 2011

Paintball in Leipzig


Paintball in Leipzig
Es gibt viele verschiedenen Freizeitaktivitäten in Leipzig, doch wenn du mal etwas außergewöhnliches und spannendes suchst, dann solltest du unbedingt Paintball ausprobieren. Paintball ist ein Mannschaftssport und galt lange Zeit als Außenseitersportart, doch mittlerweile erfreut sich dieser Fun-Sport immer größerer Beliebtheit. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre, da man mit Druckluft- oder Gasdruckmarkierern spielt. Der Name Paintball leitet sich von der Munition ab mit der man schießt – nämlich Farbkugeln, welche mit Lebensmittelfarbe gefüllt sind. Gespielt wird Paintball immer in Teams, dass bedeutet die Teams spielen gegeneinander. Dabei gibt es verschiedenen Spielvariationen, wie beispielsweise “Elimination” oder auch “Capture the Flag”. Es gibt unterschiedliche Orte, wo man Paintball spielen kann, doch die verbreitetsten sind Paintball-Hallen, wie etwa bei Paintball Leipzig, oder Outdoor -Felder. Die Location für Paintball in Leipzig ist die “PSL Paintball Fabrik Leipzig”. Diese Halle liegt mitten in Leipzig und ist bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Mit über 6000 Quadratmetern auf 2 Etagen, bietet dir diese Halle wirklich viel Platz und Raum, den du für ein richtiges Paintballspiel benötigt. Die Halle hat ganzjährig geöffnet und ist für jeden Interessierten ein guter Anlaufpunkt. Die Ausrüstung kannst du selbstverständlich direkt vor Ort gegen eine Gebühr ausleihen. Aufgrund der Größe der Halle kannst du zwischen 3 Spielfeldern frei wählen- einem etwas offenerem Spielfeld, ein Spielfeld mit vielen kleinen Räumen und Versteckmöglichkeiten und einem weiteren Spielfeld, bei dem die Geschwindigkeit eine wichtige Rolle spielt.

Paintball in Leipzig – Spannung, Spiel und Teamspirit

Paintball Leipzig ist eine der spannendsten Freizeitaktivitäten in der Stadt und wenn du Spaß an Fun- und Extremsportarten hast, solltest du dir Paintball nicht entgehen lassen. Falls du jedoch nicht genug “mutige” Freunde hast oder du gerne neue Menschen kennenlernen möchtest, kannst du auch auf Onepaintball.de Freizeitpartner in Leipzig finden, die mit Dir einer der besten Freizeitaktivitäten Leipzig erleben. Beim Paintball Leipzig kannst du mit deinem Team euer taktisches Geschick und gutes Teamwork unter Beweis stellen und eine aufregende Zeit zusammen erleben. Diese Freizeitaktivitäten in Leipzig sollten unbedingt ausprobiert werden, da Paintball mehr ist, als viele denken.

Dienstag, 10. Mai 2011

Paintball ist Ungefährlicher als Bowling

Langenfeld (RP) Die Paintballhalle in Monheim, die vor fünf Monaten an der Baumberger Chaussee öffnete, war mit einem Stand auf der Weguspo vertreten. RP-Mitarbeiter Dorian Audersch sprach mit Bastian Meier über den spielerischen Schießsport und seine gesundheitsfördernde Wirkung. Der 32-jährige Diplom-Sportwissenschaftler ist Geschäftsführer der Halle.
Herr Meier, wie liefen die letzten Monate aus geschäftlicher Sicht?
Meier Insgesamt läuft es hervorragend. Wir hatten bereits nach den ersten drei Tagen die Planungsziele für einen Monat erreicht. Auch danach hat es sich sehr positiv entwickelt. Derzeit kommen zwischen 1000 und 1500 Menschen pro Monat auf unsere Anlage. Vom Profi bis zum Gelegenheitsspieler ist alles dabei. Wobei die professionellen Sportler ihre eigenen Zeiten haben, um für Turniere zu trainieren.
Ist Paintball ein gesunder Sport?
Meier Im Grunde ist es ein Sport wie jeder andere auch. Paintball fördert die Kondition und wirkt sich positiv auf den Kreislauf aus – und das bei einem sehr geringen Risiko für Verletzungen. In einer Liste der gefährlichsten Sportarten rangiert Paintball noch unter Bowling. Zudem ist die Belastung der Gelenke bei diesem Sport gering und die Motivationslage ist eine ganz andere, als beispielsweise beim Joggen.
Inwiefern?
Meier Man spielt in einem Team und der Adrenalinpegel ist dabei sehr hoch. Es ist eine Verbindung aus Spiel und Sport, die sehr motivierend wirkt, wenn man sich darauf einlässt. Die Bewegung ist vielseitig und führt zu den oben genannten positiven Effekten.
Paintball hat in der Öffentlichkeit ein schlechtes Image, viele Menschen assoziieren damit eine gewisse Gewaltbereitschaft. Zu Recht?
Meier Das ist einer der Gründe, warum wir uns auf der Weguspo präsentiert haben. Wir wollten uns auch den Menschen zeigen, die nicht direkt zu unserer Zielgruppe gehören. Kritische Fragen gehören dabei zur Tagesordnung. Paintball-Spieler sind keine Kriegsfetischisten. Deswegen gehen wir aktiv in die Diskussion hinein und versuchen dabei, Vorurteile abzubauen. Paintball ist aus meiner Sicht auch nicht anders als zum Beispiel Völkerball.

Montag, 18. April 2011

EuroBigGames 2011 - Dieses Jahr in Falkenhagen bei Frankfurt/Oder

Das EuroBigGame wird in diesem Jahr in Falkenhagen stattfinden. Na wenn das keine tollen News sind. das Spielfeld umfasst ca. 20 Hektar, das ist echt der Hammer...


Das Gelände mit vielen Gebäuden, welche fast komplett bespielt werden können, ist abwechslungsreich und adrenalinfördernd. Abwechslungsreich durch viele Gebäude, Straßen, Wiesen und Wälder bietet dieses Gelände für jeden maximalen Spielspass.


Die Termine in diesem Jahr:


1. EuroBigGame 2011 - 02.06. - 05.06.2011
2. EuroBigGame 2011 - 08.09. - 11.09.2011


Wir sehen uns in Falkenhagen.


Mehr Infos hier auf eurobiggame.de

Mittwoch, 9. März 2011

Gewinne einen Tag Paintball-Fun für 6 Personen!




Sei clever und nimm am kostenlosen Gewinnspiel für einen unvergesslichen Tag teil. Ihr werdet vor Ort komplett mit Maske, Markierer und weiterem Zubehör ausgestattet. Erlebt einen garantiert aufregenden Tag mit Freunden und einer Menge Adrenalin. Egal ob ihr alte Hasen oder Neulinge seid, nutzt eure Chance im Wert von 1000,- €.
Ab 18 Jahre!

Ende der Verlosung morgen, 10.03.2011 23:59 Uhr.

Viel Glück ! 

Freitag, 11. Februar 2011

Ausrüstung

Bereits beim ersten Spiel ist eine richtige Ausrüstung wichtig. Es gibt unterschiedliche Markierer, Masken, etc. Für den schmalen und teuren Geldbeutel. Informiert euch im Vorfeld welches Budget ihr habt. Auf folgende Ausrüstung könnt ihr auf keinen Fall verzichten:



Markierer
Der Markierer ist das wichtigste Ausrüstungsstück im Spiel. Ohne diesen kann der Gegner nicht markiert werden. Es gibt unterschiedliche Arten von Markierern. Pumpen sind die einfachsten Vertreter. Eine Pumpe hat eine kleinen Treibmittelbehälter und kann stets nur einen Schuss abgeben. Nach einem erneuten Ladevorgang ist ein weiterer Schuss möglich. In dem heutzutage schnellen Spiel hat man gegen fortgeschrittene Markierer wenig Chancen. Nach den Pumpen kommen die Blockback. und E-Blowback-Markierer. Blowback bedeutet, dass der Hammer durch einen nach ''hinten'' gerichteten Luftdruck neu gespannt wird. Diese Markierer gibt es als manuelle und elektronische Variante. Durch einen elektronischen Griff (E-Gripp) wird der Abzugsweg verkürzt und die Schussfolge steigt. 
E-Pneumatische Markierer sind elektronisch geregelte, halbautomatische (semi-automatik), Markierer. Bei Betätigen des Abzugs (Trigger) wird durch die Elektronik ein Schuss gelöst. Dadurch erhöht sich die Schusskadenz und ein präziserers Schießen wird ermöglicht.


Der vollautomatische Modus ist in Deutschland verboten.



Hopper
Hopper oder auch Ammo-Box genannt ist das Behältnis für die Paintballs. Der Hopper wird auf den Markierer gesetzt und füllt den Markierer über den ''Feed'' mit den Balls. Es ist quasi das ''Magazin''. Von 10er Röhren bis zum 200er Hopper sind unterschiedliche Varianten vertreten. Der einfachste Hopper, auch Schüttelhopper genannt, legt durch Schütteln des Markieres die Paintballs nach. Bei sehr schnellen Markiereren ist ein E-Hopper notwendig. Dieser sorgt für eine ständige Versorgung über einen Rotor oder ein Schaufelrad. Hopper gibt es in unterschiedlichsten Formen und Farben. Mit Hilfer spezieller Tuningboards lassen sich die Feedraten der Hopper steigern. Das Z-Board beispielsweise bringt 21 Bälle pro Sekunde zum Markierer.





High Pressure oder CO2
CO2 ist die günstigste Antriebsform für Markierer. Die Flaschen sind in der Anschaffung günstig, die Füllungen allerdings entsprechend teuer. Die Flaschen gibt es in unterschiedlichen Größen jeweils mit und ohne TÜV. Als Alternative bietet sich HP (High Pressure) an. Es wird Luft mit Hochdruck in einen Tank gefüllt. Das Prinzip wird auch bei Taucherflaschen angewandt. Während die Flasche in der Anschaffung teurer ist, ist die Druckluft oftmals für einen pauschalen Betrag pro Tag erhältlich. Um CO2 zu befüllen ist eine große Flasche mit entsprechender Füllstation notwendig. Das Füllen ist allerdings nur gewerblich erlaubt. HP-Flaschen können über einen Kompressor gefüllt werden. Es gibt die Unterscheidung nach 200 und 300 Bar. Mit Hilfe einer Taucherflasche und einer speziellen Füllstation wird das Umfüllen auch ohne Kompressor ermöglicht.


Maske
Die Maske ist das wichtigste Utensil beim Paintball. Ohne Maske läuft hier nichts. Das Gesicht gilt es vor dem Aufbrall der Paintballs zu schützen. Aus diesem Grund werden Paintball-Masken auch speziell getestet. Diese speziellen Masken haben einen Vollgesichtsschutz und unzerbrechliche Spezialgläser. Das beste Glas ist Thermalglas, denn es schütz vor dem Beschlagen. Masken gibt es zu unterschiedlichen Preisen. Der Preis schlägt sich oftmals auch auf den Komfort und die Größe einer Maske nieder. Je größer die Maske, desto höher ist die Trefferfläche. Jeder Spieler hat unterschiedliche Vorstellungen von Schutzausrüstung und Ausrüstung allgemein. Neben dem einfachen Schutz, der Gesichtsmaske, gibt es zusätzlich gespolsterte Triktos, Handschuhe, Kehlkopfschutz, Knie- und Ellbogenschoner und einiges mehr. Zusätzlich sorgt das Battlepack inkl. der Pods dafür, dass im Spiele die Paintballs nicht ausgehen. Der Gürtel hält sogenannte Pods (Nachfüllbehälter mit Paintballs) auf dem Rücken. Das Nachfüllen im Spiel ist unkompliziert möglich.



Die unterschiedlichen Spielfelder


Paintball wird auf unterschiedlichen Spielfeldern gespielt. Begonnen im Wald über Flächen mit künstlichen Deckungen bis hin zu professionellen Supair Feldern.


Supair und Supair Extreme

Supair ist ein Turnierfeld für Spielfeldbetreiber und auch Profis. Die Deckungen sind oftmals aus luftdichtem ''River Raft Boat'' Material gefertigt und werden mit Luft gefüllt. Daraus ergeben sich unterschiedliche Deckungen, wie Bricks, Cylinder, Segel oder Beams. Es gibt zwei Arten von Supair. Das Supair Extreme sind eigenständige Objekte, die einmal mit Luft gefüllt eigenständig stehen. Das ''normale'' Supair ist mit Schläuchen verbunden und wird über eine permanente Luftversorgung mit Luft gefüllt. Die aufblasbaren Deckungen gibt es in unterschiedlichen Farben und Formen.



Hyperball

Als Hyperball-Feld bezeichnet man ein ebenfalls genormtes Spielfeld. Als Deckungen werden Kunststoffröhren in verschiedenen Höhen verwendet. Diese sind oftmals im Boden fest verankert.

Hyperball hat in etwa die gleichen Ausmaße wie ein Supair-Feld ist preislich aber um einiges höher anzusiedeln.





Speedball

Speedball oder auch Recball ist ein reines Fun-Feld. Es wird ''just for fun'', ohne Turnierdruck, hartes Regelwerk, etc. gespielt. Je nach Team und Budget ist ein Speedball-Feld entsprechend gestaltet. Es besteht aus Holzdeckungen, Paletten oder Autoreifen. Die unterschiedlichsten Deckungsarten sind hier anzutreffen, vom kleinen bis zum mittleren Geldbeutel.






Woodland

Woodland ist der englische Begriffe für ''Waldlandschaft''. Hier wird im Wald gespielt, oftmals mit künstlichen Verschlägen und Deckungen. Paintball ist hier entstanden und ist heute noch unter vielen Spielern eine beliebte Variante. Das Geschick und Talent des Spielers steht hier stark im Vordergrund.

Achte genau auf die Felder und Sportarten. Du solltest beispielsweise Paintball nicht mit Softair verwechseln.


Einsteiger-Guide


Was ist Paintball?


Paintball ist eine Sportart, die im Team gespielt wird. Eine Mannschaftssportart, die sich weltweit im Aufwind befindet. In den USA gilt Paintball als eine der beliebtesten Extrem-Sportarten.

In Deutschland kann jeder Paintball spielen, sofern er das 18. Lebensjahr erreicht hat. Bei einem Spiel treten zwei Mannschaft gegeneinander an. Die Mannschaften bestehen in der Regel aus 3, 5 oder 7 Spielern. Begonnen wird an dem Startpunkt, der sogenannten ''Base''. Von hier aus gilt es die gegnerische Flagge zu erlangen und diese in die eigene Base zurückzubringen. Durch die Markierung der gegnerischen Spieler werden Vorteile erzielt. Markierte Spieler müssen das Feld verlassen. Für Markierungen, Flaggenriss und das Legen der Flagge in der eigenen Base wird das jeweilige Team mit Punkten belohnt.


Wo kann ich Paintball spielen?

Es gibt verschiedene Arten von Feldern. Neben Speedball und Hyberball oder Woodland gibt es die sogenannten Supair-Felder in unterschiedlichen Variationen. Ein Spielfeld ist mit Netzen umspannt, sodass keine Paintballs nach außen dringen können. Ein Feld ist je nach Anzahl der Spieler ca. 30m x 50m groß. Spielfelder weisen unterschiedliche Deckungen auf. Bei Speedball sind die Holzverschläge, Autoreifen oder ähnliche kostengünstige Deckungen. Hyperball nutzt als Deckungen im Boden verankerte Rohre. Die beliebteste Feldart ist Supair. Mit Luft gefüllte Deckungen lassen einen variablen Aufbau zu.


Was benötige ich zum Spielen?

Zum Spielen wird ein Markierer und ganz besonders wichtig die passende Schutzausrüstung benötigt. Im Bereich der Markierer gibt es vom Einsteiger bis zum Profi angepasste Varianten. Ähnliches gilt für die Schutzausrüstung. Der Begriff Ausrüstung ist dehnbar und wird von jedem anders gehandhabt.

Als Ausrüstung ist eine Paintball-Schutzmaske Pflicht!. Empfehlenswert sind Handschuhe, ein Kehlkopfschutz und ein Tiefschutz (Suspensorium). Zusätzliche Kleidung, wie Ellbogenschützer oder Knieschützer sind möglich, werden aber von Spieler zu Spieler unterschiedlich gehandhabt. Zusätzlich zur Kleidung wird ein Markierer mit passendem Antrieb benötigt. Als Antriebsform gibt es CO2 oder HP (High Pressure). Letzteres ist Druckluft, die auch in Tauscherflaschen abgefüllt wird. Diese Treibmittelbehälter sorgen für den nötigen Druck zum Schiessen. Um die Paintballs im Spiel mitzuführen, wird auf dem Markierer ein Hopper angebracht. Ein Hopper ist das Magazin des Markierers. Er sollte 200 Paintballs fassen können.

Einige Felder bieten Leihausrüstungen an, sodass man erst einmal in den Sport reinschnuppern kann.

Wer soll das alles finanzieren?
Paintball ist kein günstiger Sport, allerdings gibt es für Einsteiger genügend Ausrüstung für den kleineren Geldbeutel. Auf jeden Fall sollte direkt in einen Halbautomatik-Markierer investiert werden. Eine Komplettausrüstung, bestehend aus Markierer, Maske, Hopper und CO2-Treibmittelbehälter liegt zwischen 300 und 500 Euro. Nach oben gibt es keine Grenzen.

Paintballs fangen ab 45 Euro pro 2000 Stück an. Auf den Feldern ist allerdings in den meisten Fällen FPO (Field Paint Only) vorgeschrieben. Dies bedeutet, dass Paintballs vor Ort erworben werden müssen. Hierüber wird der Spieltrieb der Felder aufrechtgehalten und finanziert.